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Gefahrstoffverordnung

Hier bietet das Haus der Technik alle Seminare rund um die Gefahrstoffverordnung GefStoffV an. Ein zentraler Bestandteil ist dabei die "Effektive Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung und Dokumentation nach der neuen Gefahrstoffverordnung".


Unsere Veranstaltungs-Highlights zum Thema Gefahrstoffverordnung

Die vollständige Terminübersicht zu unseren Veranstaltungen im Bereich Gefahrstoffe finden Sie hier.


Hintergrundinformationen zum Thema Gefahrstoffverordnung

Mit der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) will der Gesetzgeber „Menschen und die Umwelt vor stoffbedingten Schädigungen“ (§1 GefStoffV) schützen. Die gesetzlichen Grundlagen für den Erlass dieser Verordnung liefern das Chemikaliengesetz (ChemG) und das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG).

Die Gefahrstoffverordnung enthält

  • 1. Regelungen zur Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung gefährlicher Stoffe und Zubereitungen,
  • 2. Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten und anderer Personen bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen und
  • 3. Beschränkungen für das Herstellen und Verwenden bestimmter gefährlicher Stoffe, Zubereitungen und Erzeugnisse.

Diese Eigenschaften machen Chemikalien zum Gefahrstoff

Die Liste der Eigenschaften, die Gefahrstoffe definieren ist lang: Gefahrstoffe können explosionsgefährlich, brandfördernd, hochentzündlich, leichtentzündlich, entzündlich, sehr giftig, giftig, gesundheitsschädlich, ätzend, reizend, sensibilisierend, krebserzeugend, fortpflanzungsgefährdend, erbgutverändernd oder umweltgefährlich sein. Wenn mit derartigen Stoffen, Zubereitungen oder Erzeugnissen „umgegangen“ wird – sie also gelagert, eingefüllt, ver- und bearbeitet usw. werden – gelten sie als Gefahrstoffe. Dann gilt das Umgangsrecht, das Gefahrstoffrecht, also auch die Gefahrstoffverordnung. Achtung: Werden die Stoffe transportiert, gilt das Gefahrgutrecht. Aus den Gefahrstoffen werden dann Gefahrgüter. Kennzeichnung und Schutzmaßnahmen, z. B. die Anforderungen an eine sichere Verpackung, sind ähnlich, aber nicht gleich!

Gefährdungsbeurteilung als zentrales Werkzeug

Um die Beschäftigten vor den Risiken durch Stoffe, Zubereitungen und Erzeugnissen zu schützen, müssen die möglichen Gefährdungen beim Umgang mit den Gefahrstoffen zunächst erkannt und bewertet werden. Ein zentrales Werkzeug ist daher die Gefährdungsbeurteilung. Anforderungen und Verfahren regeln grundsätzlich das Arbeitsschutzgesetz (§ 5) und die berufsgenossenschaftliche Vorschrift BGV A1. Spezielle Anforderungen an die Gefährdungsbeurteilung für Gefahrstoffe finden Sie in der Gefahrstoffverordnung in § 6 – „Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung“.